Ronsdorfer Talsperre


Geschichte:


1898 wurde mit den Bauarbeiten an der für die Stadt Ronsdorf vorgesehene Talsperre begonnen. Gespeist wird die Talsperre dabei von dem Saalbach. Die Trinkwasserversorgung wurde 1956 eingestellt, darauf war es erst möglich die Talsperre für die Fischerei zu nutzen. Die Talsperre hatte in den letzten Jahrzenten des 20. Jh. aufgrund von Undichtigkeiten in der Mauer eine maximal Anstauhöhe von 6 Metern.

Nach Gründung des Förderverein Ronsdorfer Talsperre, der sich für den Erhalt der abbruchgefährdeten Talsperre einsetzte. Wurde die Talsperre vom Wupperverband übernommen und es konnte im Jahr 2001 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden.


Hierbei musste die gesamte Talsperre abgelassen werde. Eine vom Fischerei Verein veranlasste Rettungsaktion für den vom Aussterben bedrohten europäischen Flusskrebs wurde eingeleitet. Bei den Aktionen mit Reusen und Schleppnetzen wurden, die Krebse vorübergehend umgesiedelt und die vorhandenen Fischarten (Forellen, Rotaugen, Schleien, Brassen, Barsch, Wels und Aal) verwertet.


Nach den Sanierungen 2004 wurde die Talsperre bis zu einer Stauhöhe von 11m angestaut. Während der Bauphase wurde der Pachtvertrag ausgesetzt und konnte im Jahr 2008 mit dem Wupperverband neu unterzeichnet werden. Seitdem können wieder die Mitglieder des Vereins an der Talsperre angeln.

 

   
    Neuste Bilder:
  Räuchern 2013